Majestic: »Trinity Overture«

Hähä, gleich das Riff des Intros ist so unverschämt von Malmsteen´s »Rising Force« geklaut, daß einem das Grinsen nur so ins Gesicht steigt. War die Band mit ihren Debut für manche ein guter Tip, werden sich Majestic mit diesem Silberling wohl ziemlich weit nach vorne in der Gunst der Fans und Schreiberlinge katapultieren. Ein Glanzstück ist Neu-Sänger Apollo, der mit seiner leicht kratzigen und eindringlichen Stimme selbst über den fetzigsten Songs immer einen Hauch Traurigkeit hängen läßt, trotzdem aber verdammt kräftig rüberkommt. Das Material ist ausgefeilt bis ins letzte Detail und filigrane Soli, kitzeliges Keybord-Genudel der angenehmen Sorte und geradlinigere Passagen wechseln sich in einem Tempo ab und ergänzen sich andererseits wieder, daß im Sound der Band nicht einmal das kleinste Loch entsteht. Melodischer Metal mit sehr hohem technischen Niveau, dem richtigen Gefühl für Spannungsbögen und Anspieltips gebe ich Euch jetz t nicht, denn diese Scheibe legt Ihr Euch eh zu. So gut und selbst-verständlich wirkend waren die letzten Alben von Yngwie „seine Majestät“ Malmsteen nicht. Mal sehen, wann ihm und seiner Combo von Richard Anderson und Co. der musikalische Rang abgelaufen wird. (Massacre) EV

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