Slayer: „Repentless“

slayerUnd wieder ein Garant für musikalische Metal-Klasse erster Güte. Die Thrash-Heroen von Slayer zeigen auf ihrem neuen Silberling „Repentless“ einfach mal wieder ganz, was diese Band ausmacht, unverkennbar macht und die Fans auch weit über den Thrash-Sektor hinaus begeistert. Schon der Opener „Delusions Of Saviour“ macht klar, daß diese Scheibe kein gemütlicher Sonntags-Spaziergang wird und nistet sich hintergründig, drohend und ankündigend im Köpfchen ein. Das vordergründig heimelige Flair wird von „Repentless“ gleich mal schön wuchtig ganz Slayer-oldschool-mäßig unterbrochen, nur damit die Metaller mit „Take Control“ gleich an Dingen Unnachgiebigkeit noch einen draufsetzen können.

Neben dreckig-stampfenden und prägnanten Riffs ist es auch der Groove, der unverkennbar ist, ebenso wie Tom Araya´s Organ. Flegelhaft, kraftvoll und kein bißchen leise… Mit voluminösem Sound und leicht doomig-schleppend macht sich „Vices“ breit, während „Cast The First Stone“ eher Richtung Desert-Sound tendiert, im Hintergrund immer schon vorangetrieben wird, im Gegensatz dazu aber bei den Hauptlines moderat unterwegs ist. Das dichtende, alles einnehmende Riffing ist allgegenwärtig, der Sound düster und von brachialem Wumms. Ein weiterer Midtempo-Song gesellt sich mit „When The Stillness Comes“ dazu, allerdings haut Sänger Tom Araya noch einen Zacken drauf, kredenzt die Vocals noch extrovertierter und scheint ein ziemliches Psychospielchen zu spielen.

„Implode“ zieht in Sachen Tempo ziemlich an, fast schon unwirsch kommt dieser Track um die Ecke und knüppelt sich seinen Weg in die Lauscher. Ohrwürmer für Fans härterer Metal-Mucke gibt e auf diesem Album jedenfalls zuhauf, ob nun „Piano Wire“ mit surrenden, sengenden Gezupfe oder das in den Riffs leicht Black Metal lastige „Atrocity Vendor“, bei dem abermals die Vocals noch ausdrucksstärker und druckvoller rüberkommen. Trotzköpfe Slayer, unbeugsam bis zum letzten Ton, eigenwillig und doch ein Garant für absolute Granatensongs, die im Ohr und Gedächtnis haften bleiben. Heftig, melodisch, groovig und nachhaltig genial.

Tracklist:

Delusions Of Saviour
Repentless
Take Control
Vices
Cast The First Stone
When The Stillness Comes
Chasing Death
Implode
Paino Wire
Atrocity Vendor
You Against You
Pride In Prejudice

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