Gewalt in Filmen aus psychologischer Sicht – Tarantino im Visier – Part II

1963 geboren sorgte Quentin Jerome Tarantino in den letzten Jahren immer wieder für eine Menge Aufruhr mit seinem Schaffen im filmischen Bereich und erreichte schon recht bald Kult-Status. Bereits zwei Oscars und Golden Globes kann der Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler sein Eigen nennen und auch andere Auszeichnungen bleiben nicht aus. Bereits im Kindesalter zeigte sich Tarantino fasziniert von der Kino-Welt, seine besondere Vorliebe galt den sogenannten Grindhouse-Filmen, auch B-Movies genannt und den Martial Arts .

taran 1Als Teenager brach Quentin Tarantino die Schule im Alter von nur 15 Jahren ab und startete eine Ausbildung zum Schauspieler. Dabei sei zu erwähnen, dass Tarantino Legastheniker ist und seine späteren Arbeiten als Drehbuchautor und auch als Schauspieler sicher davon ebenso beeinflusst waren. Und natürlich dürfte es auch härterer Arbeit und Lernen bedurft haben. Sein großes Wissen über Filme, auch über Rand-Details brachte ihm einen Job in einer Videothek in Manhatten ein. Im Jahre 1987 widmete er sich seinem ersten Drehbuch, „My Best Friend´s Birthday“, welches allerdings nicht als kompletter Film auf DVD erschienen ist. Das Material fiel nach der Fertigstellung einem Brand zum Opfer.

Mit seinen Freunden Roger Aavary und Jerry Martinez hatte er sich jedoch nicht nur an dieses Story gemacht, sondern auch an „The Open Road“. Das Drehbuch sollte trotz anfänglicher Ablehnungen doch noch zum Zuge kommen und einige Jahre später in Form der beiden Filme „True Romance“ und „Natural Born Killers“ umgesetzt werden. Quentin Tarantino flunkerte sich ins Bewusstsein der Filmbranche. Zudem arbeitete er weiter an seinem Können und Wissen und erweiterte dies um einen Regie-Workshop.

Das Aufeinandertreffen mit Terry Gilliam habe ihn zur Umsetzung seiner Visionen ermutigt – machbar sei alles. Er selbst sagte bei einem Interview, „man müsse nur wissen, was man wolle“.
Der Start sollte sich allerdings nicht ganz so einfach gestalten und erstmal blieben die Investoren aus. Tarantino machte sich 1990 an das Drehbuch zu „Reservoir Dogs“, welches er aufgrund mangelnder Sponsoren und Investoren selbst umsetzen wollte. Auf Umwegen wurde jedoch Harvey Keitel darauf aufmerksam und unterstützte den aufstrebenden Filmemacher. Zudem konnte eine Vielzahl großer Schauspieler-Namen für diesen Gehversuch gewonnen werden: Chris Penn, Tim Roth, Steve Buscemi, Michael Madsen – Charakterdarsteller, von denen einige den Weg Tarantino´s weiter begleiten sollten.

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