Gewalt in Filmen aus psychologischer Sicht – Tarantino im Visier – Part III – ein Resumé

Manche Kritiken erwecken gar den Eindruck, es wolle von der eigentlichen Thematik abgelenkt werden, doch wie heißt es so schön: Der Mensch möchte ungern mit der eigenen Schlechtigkeit konfrontiert werden – und genau das ist es aber, was Tarantino, nach „Inglorious Basterds“ erneut, absolut gelungen ist.

Er stellt die Dinge dar, wie sie sind, wie sie waren, macht deutlich welche Formen menschliche Abartigkeit annehmen kann. Sei es in den USA, in Deutschland – die Geschichte gibt eine Vielzahl an Beispielen.

Kino stammt nun mal aus Hollywood – eine Kritik an Deutschland bzw dem Nationalsozialismus ist hier eher willkommen, als vor der eigenen Tür zu kehren.
Quentin Tarantino scheint hier über den Tellerrand hinaus zu schauen und nicht nur auf einzelne Missstände aufmerksam machen zu wollen, sondern auf eine allgemeine Thematik, die die Menschheit quer durch ihr Dasein „auszeichnet“.

„Django Unchained“ ist ein unterhaltender, lehrreicher und aufrüttelnder Film, der nicht wertet und auch nicht alles gänzlich Schwarz in Schwarz zeichnet, sondern facettenreich agiert.
Keine Frage, dass dieser Film vom Bekanntheitsgrad Quentin Tarantino´s profitierte und Zuschauer anlockte – eine Schande, würde dieser Einfluss nicht genutzt werden.

„Django Unchained“ berührt, unterhält, schockiert und macht den Zuschauer nachdenklich – ob es einem gefällt oder nicht. EV

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