Pagan´s Mind – Glitzer, Glamour, Nerds, Rockstars & ‘Genies’ für die Massen

Normal ist es nicht meine Art, einen „Zusatz“ zu einem Interview zu verfassen, aber gerade die letzten Sätze hier gehen einem wirklich nah. Manche werden den Zusammenhang verstehen, allen anderen einfach viel Spaß beim Lesen.

Ebenfalls mit einem Granaten-Live-Werk haben dieser Tage Pagan´s Mind zugeschlagen. Die Ausnahme-Prog-Metaller nutzten einen erneuten Auftritt auf der Center Stage für diesen Doppel-Silberling und natürlich auch DVD und was die Band hier vom Stapel läßt, ist pagans mind 1einfach nur noch sagenhaft und alles andere als verträumt und nur geschmeidig. Satt, kompromißlos… naja, eine neue Ära des Prog scheint endlich angebrochen und einige Bands im Laufe der Jahre angekommen. Manchmal braucht es dann eben solche CDs, um es auch dem Letzten wirklich zu veranschaulichen.

Die Jungs selbst sind auch recht… naja, sagen wir mal dezent vom Hocker, wie Sänger Nil K. Rue verlauten läßt: „Die Review sind absolut überwältigend, soweit wir das bisher mitbekommen haben – absolut der Hammer.“ Und logisch, daß so ein Ereignis auch ein bißchen mehr an Aufwand bedarf als würde man „nur“ einfach ein Konzert geben. „Logisch, wir hatten mehr Kameras am Start zwecks der Dramatik, mehr Glitzerzeugs, Feuerwerk und allgemein auch mehr Effekte, hihi“ kommt der lakonische Kommentar. „ Ich finde, wie wir das Ganze angegangen sind, hat sich bezahlt gemacht: Den Fokus auf die Musik legen und das Können der Musiker, einfach auf das Handwerk und die Basis – und eben das Hauptaugenmerk auf die Songs und ihre entsprechende Stimmung.

Prog Metal ist einfach mal Nerd-Mucke – für den intelligenten Hörer, der eben mehr etwas aus der Musik zieht als aus dem ganzen Drumherum und ein wenig Glamour und Gefunkel.“ Den erneuten Auftritt sehen Pagan´s Mind natürlich einer ganz anderen Reife als beim ersten Mal, als es dort zur Sache ging. „Als wir dort zum ersten Mal spielten waren wir jünger, aufgeregter und wußten eigentlich nicht so recht wie was und überhaupt. Wir sind als Band und auch als Musiker derart gewachsen und wenn man diese beiden Events mit zehn Jahren, die dazwischen liegen, betrachtet, ist das schon etwas recht Spezielles. In diesen Jahren kam natürlich mehr Routine rein, man wird fehlerfreier, aber es ist natürlich auch ganz etwas anderes, wenn man betrachtet, daß es beim ersten Auftritt eben gerade mal 45 Minuten waren und nun an sich ein Set von 25 Stunden – das grenzte schon an einem Marathon.“

Jo, bedenkt man das ganze Drumherum, den Aufwand etc, die so ein Unterfangen mit sich bringt. Beim ersten Mal auf der Center Stage waren wir ja schon total hin und weg, geblendet allein davon, in den Staaten spielen zu können, Fans zu treffen und Rockstar spielen zu können, hehe. Ich finde, wir sind seitdem schon um einiges erwachsener geworden – auch hinsichtlich unseres Party-Gehabes.“ Öha, das klingt nach… besser drüber schweigen, haha. Dabei sehen Pagan´s Mind diesen Moment ihrer Karriere als einen immens wichtigen an.

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