„The Nightmare“

nightmare 2Dieser Film pendelt zwischen Dokumentation und Horror-Movie und zeigt deutlich auf, daß echter Horror gar nicht so abwegig in Jedermanns Leben sein kann. Die Rede ist von der Schlaflähmung, ein Phänomen, das beileibe nicht so selten vorkommt, wie man meinen möchte. Es wird lediglich nicht an allen Ecken und Enden thematisiert. Wer nun an Freddy Krueger denkt, liegt – sagen wir mal – halb falsch. Das Grauen, das Betroffenen in solchen Phasen erleben, wird aber dennoch, folgt man den Beschreibungen dieses Films, das acht tatsächlich Betroffene der Sleep Paralysis vorstellt, ist umso beängstigender, weil realer.

Eine kurze Beschreibung: „Stell dir vor, du wachst auf und bist nicht in der Lage, dich ansatzweise zu bewegen. Deine Arme und Beine sind wie gelähmt. Dein Atem wird schneller, dein Herz beginnt zu rasen und plötzlich siehst du ihn vor die stehen: den Schattenmann! … Vieles ist denkbar. Langsam bewegt er sich auf dich zu, während du immer noch hilflos in deinem Bett Kauerst und dich nicht wehren kannst.“ Regisseur Rodney Ascher, der selbst unter diesem Phänomen leidet, zeigt hier sehr deutlich und unter die Haut gehend auf, die massiv dies den Schlaf eingreifen kann und wie greifbaremotionaler Horror in solchen Momenten wird.

nightmareObwohl man doch im nächsten Moment aufwacht, wie bei einem „normalen“ Albtraum, und alles in bester Ordnung ist. Das Krasse an diesem Film ist die Realitätsnähe. Denn auch, wenn sicher Traumwelten niemals derart real dargestellt werden könne, wie sie tatsächlich empfunden werden, kann man sich als Nicht-Betroffener sehr gut hinein versetzen. Und wie ebenso deutlich wird, kann dieses Phänomen auch wie aus dem Nichts auftauchen. Warum, wieso, ob oder welche Auslöser es gibt… auch das ist nicht ganz klar. Glänzend umgesetzt und echt nichts für schwache Nerven. (Polyband) EV

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