Resurrection Kings: „Resurrection Kings“

Hier haben sich einige Heroen des 80er Heavies zusammengetan: Chas West (Red Dragon Cartel, Tango Down), Gitarrist, Craig Goldy (Dio, Giuffria, Rough Cutt und Dion Disciples), Dokken´s und Great White´s Basser Sean McNabb und Vinny Appice (Black Sabbath, Heaven & Hell, Dio) an den Schlagstöcken. Und das Debut der werten Herren kann sich mehr als sehen lassen. Gleich mit „Distant Prayer“ präsentieren sich Resurrection Kings mit erhabenen Melodic Rock und die Einflüsse aus den 70er/80ern in Sachen Hardrock, den typischen Finessen unter eingängige, großen Hooks und verspielt-sperriger Riff-Führung, wie man es von Deep Purple und Co nur zu gut kennt.

RESURRECTION KINGS COVEREinziger kleiner Wermutstropfen: Das Vibrato in den Vocals ist manchmal schon etwas sehr ausgeprägt. Ist ja cool, wenn´s jemand drauf hat und nicht nur geeierte Tremolo-Ausflüge zusammenkratzt, aber hier würde manchmal ein bißchen weniger nicht schaden. Natürlich ist die ganze Sache musikalisch über alle Zweifel erhaben und fetter, dynamischer, kraftvoller und eigensinniger Hardrock dringt bei diesem Silberling aus allen Poren.

Virtuose Soli und klassisch angelegte Riffs gehen über in rasant-knifflige und treibende Momente, sperrige Parts („Livin´ Out Loud“) bewegen sich erstklassig dennoch an der Grenze zum groovigen, absolut einnehmenden Sound und auch cool gesetzte Mini-Pausen sorgen für abruptes Aufhorchen und dynamische Wiederaufnahme.

Dabei streuen Resurrection Kings erstklassig Nuancen ein, die einfach für das gewisse Etwas sorgen. So löst sich die gleich zu Beginn sehr betonte und catchy Gitarrenführung nach und nach in einem fülligen und kraftvollen Songs auf und es gesellt sich ein gewisses 40er-verruchgtes Flair samt Big Band-Nuancen dazu. Diese Platte mag an manchen Stellen gefällig wirken und als würde man den Sound schon kennen, aber der Teufel sitzt bekanntlich im Detail und der hier flüstern: Unbedingt anhören und auf zeitlose Entdeckungsreise gehen. EV

Tracklist:

Distant Prayer
Livin´ Out Loud
Wash Away
Who Do You Run To
Fallin` For You
Never Say Goodbye
Path Of Love
Had Enough
Don´t Have To Fight No More
Silent Wonder
What You Take

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