Archiv der Kategorie: Ideen zur Weltherrschaft & Geschichte

Foltergeschichten – Geschichte (nur) von gestern?

„Pein und den glühenden Stahl und die Hiebe geschwungener Geißel,

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welche zerreißen das Fleisch, dann Fäuste der Henker und jede schmerzende Qual, selbst Brand in die offene Wunde geworfen, muss er erdulden. Es wird für Augen der Herren, künstlich der Leib, so weit es die Schraube der Folter gestattet, Foltergeschichten – Geschichte (nur) von gestern? weiterlesen

Huhu, wir sehen dich – die Stories um Weishaupt mal anders gesehen – eine Einladung zum Nachdenken

awDer Gründer der Illuminaten gilt ja als der böse Mann schlechthin. Und ganz klar, er ist gar nicht anno 1830 in Gotha gestorben, sondern wurde unter neuem Namen der erste Präsident der USA. Viele Mythen usw ranken sich um Johann Adam Weishaupt, der am 06. Februar 1748 in Ingolstadt zur Welt kam. In erster Linie war der Gute allerdings Philosoph, Hochschullehrer, Autor… und dabei belassen wir es erstmal.

Die von ihm gegründeten Illuminaten und auch Freimaurer (irgendwie zweifel ich ja dran, daß die wirklich auf seinem Mist gewachsen sind bzw das, was im Laufe der Illuminaten-Geschichte usw abging) … tjaja. Immer wieder ist die Rede von der ultimativen Verschwörung, der Illuminaten, die sich die Welt zu Eigen machen. Im Geheimen natürlich, sonst würden sich die lieben Menschleins ja nicht in Form von Verschwörungstheorien die Köpfe heiß reden.

Nun, an so manchen und vielen Machenschaften ist sicher einiges dran, keine Frage. Und die Frage nach der von einigen Seiten hinterfotzig angestrebten New World Order weisen wir jetzt auch einmal nicht von der Hand. Doch warum der Name „Illuminaten“? Huhu, wir sehen dich – die Stories um Weishaupt mal anders gesehen – eine Einladung zum Nachdenken weiterlesen

Las Vegas oder: Disneyworld Reloaded?

Sorry, ich weiß ja nicht, ob es nur mir so geht, aber erstmal von Anfang an: So aus reiner Langeweile und angeregt durch „Mob City“ habe ich mir mal erlaubt, mir ein paar Infos über Las Vegas einzuverleiben. Ja, schön richtig gelesen. Las Vegas und Disneyworld auf einer Seite. Vertraut mir, warum das nur eine logische Frage ist, eröffnet sich Euch noch. Der Umbruch einer Wüste, nix anderes war der Start dieser heutigen Metropole. Wortwörtlich aus dem Boden gestampft und mit einem langen Hang zu einer etwas anderen Handhabung und Gesetz machte sich zuerst Benjamin „Bugsy“ Siegel hier breit und er sollte ja nicht der einzige bleiben. Nun ja, allzu lange sollte seine Freude über das neu erschlossene Geld-Perpetuum-Mobile ja nicht dauern, aber zumindest hat er den ganzen Krampf mal angefangen.

Die größte Stadt im Bundesstaat Nevada war prächtig für die Ideen des durchgeknallten Mobsters geeignet und ganz klar gedieh die Kasino-Landschaft immer mehr. Verrucht, nicht so ganz ohne, immer ein offenes Sprungbrett für Künstler (man denke an Frank Sinatra) hat sich aus einer kleinen Idee ein Sin City entwickelt. Und natürlich ein Magnet für Touristen aus aller Welt. Und war bzw ist es nicht jener Hauch des Verbotenem, des Grenzwertigem, das den Reiz von Las Vegas ausmacht? Blödsinn, wie sofort zu heiraten, Sprüche wie „was in Vegas passiert, bleibt in Vegas“ und, und, und?

Und da kommt sie nun wieder: Die menschliche Gier und anderer Mist. Es vergöttert ja niemand die Zeiten, in denen es vielleicht brachial und brutal hoch ging und ja, ich versteh´s ja irgendwo, daß der Staat nicht so auf Steuerhinterziehung und solche Spiränzchen steht. Alles kein Dingens. Sagt auch niemand was dagegen, daß auch Las Vegas sowas wie Regeln und Gesetze haben sollte. Um die geht es jetzt auch ausnahmsweise mal nicht. Nee, es ist doch zum Heulen, wenn man sich ansieht, was aus diesem „magischen“ Örtchen geworden ist bzw wird.

Daß der gemachte Anfang in Nevada allein schon aufgrund der geologischen Gegebenheiten ein gefundenes Fressen war, ist klar. Nicht zu weit weg und gähnende Leere. Also, Platz für Neues, mit dem man die Gegend zupflastern kann. Die damaligen Gesetze luden ja schon fast regelrecht dazu ein, diese Region einzunehmen. Und bis zu einem gewissen Punkt auch klar, daß hier keiner einfach die Vormachtstellung einem einzelnen, nun nennen wir es mal, Unternehmer überläßt und x Leutchen nachziehen. Soll ja auch für Vielfalt sorgen. Allein, was diese Stadt der Künstler- und Entertainmentbranche gebracht hat, läßt sich kaum beschreiben. Klar, den einen oder anderen hat Las Vegas oder besser die hier wunderbar ausgelebte eigene Hirnlosigkeit ein bißchen ins Verderben gestürzt, aber was soll der Geiz. No risk, no fun, kein Tatendrang.

 

Ist doch wahr, hat doch jeder selbst in der Hand, ob er wirklich der Illusion erliegen will, daß gerade er (oder sie) an Tag X im Mirage oder einem anderen Hotel/ Kasino die Bank schlägt. Erstens soll sowas ja auch vorkommen (irgendwie muß man das Spiel ja am Laufen halten) und zum anderen: Man kann auch mit Spaß verlieren, es tut ja nicht zwingend Not, daß man sich gleich ruinieren muß. Außer vielleicht man braucht seine tägliche Dosis Mitleid und so hätte man ja wenigstens einen Grund dafür. Sei´s drum. Faszinierendes Las Vegas, Punkt. Und was einem hinter den Kulissen abschrecken mag, ist vielleicht für wieder Andere der Reiz.

Auch ganz klar, daß das Rotlichtmilieu hier ganz unbedingt weit weg verbannt ist, jaja. Was wär das denn? Ein Sündenpfuhl ohne das? Das macht doch absolut keinen Sinn, ob man nun Besucher solcher Etablissements ist oder nicht. Das gehört wie das Domino-Eis zum Kino, die Hundekacke in den Park und der tägliche Fingerklapps für Politiker. Das muß einfach, ohne fehlt was. Und jetzt kommen wir zum Hohn und Beweis, daß der Mensch an sich ein Rindviech ist (nicht Rindvieh, damit bezeichne ich die huftragenden Tierchen, also VieCh). Weil so geht das nämlich null. Nein. Nee nee. Böse Spielhölle (pfui) und ein bißchen Sex-Appeal ein bißchen übertriebene Party, ein bißchen hart an der Grenze, Kreativität, die aus sich selbst entsteht, um in Vegas als Unternehmer zu bestehen – kurzum: Der Rock´n´Roll paßt nicht zum Tourismus. Ätsch, da hamma den Salat.

Alles schön und gut, ich glaub, niemand will unbedingt, daß sein kleines Kindilein lauter kaum bekleidete Damen rumfetzen sieht. Und Chips sollten in dem Fall auch nicht aus Plastik sein und einfach eine Nascherei. Wenn´s denn in einem gewissen Alter überhaupt schon sein muß. Sind wir mal ehrlich: Würden wir mit einer Metropole der Wissenschaft und der Kultur prahlen, würden wir unseren Touristen auch keine Slums um die nächste Ecke rum präsentieren wollen. Nur so als Beispiel.

Aber was ist das denn? Welcher Depp macht den einen Familienausflug in Las Vegas? Mal ehrlich: Weltenbummler, Vollzeit-Chaoten, Geschäftsleute, Singles, Partygeier, professionelle Spieler, Künstler… aber doch keine Familien mit Kindern. Das wär das Gleiche, als würde man seine Brut zusammensammeln und zu Tui sagen: „Also, wir wollen jetzt in Kriegsgebiet XY Urlaub machen und sie sorgen dafür, daß die da derweil mitm Kriegspielen aufhören“. Sorry, der Vergleich hinkt, aber genau deswegen paßt er. Las Vegas soll touristen- bzw familienfreundlicher werden, eigentlich ist das ja schon der Fall. Klar, gewisse Abgrenzungen sollten schon zum guten Ton gehören, aber das ist mutet ein bißchen an, als wolle man das Geld und das aufgesetzte Entertainment-Gelache irgendwelcher Showgirls behalten und heile Welt spielen.

Und da kommt der nächste Denkkanal-Krampf: Wie doof und kurzsichtig muß man sein, wenn man genau das an einer Sache abschaffen oder immens verkleinern will, was eben das bekannt und einzigartig gemacht hat. Ergo soll heißen: Liebe Touristen, schön, daß ihr da seid, ihr dürft bleiben, Las Vegas gibt´s jetzt nur noch ab FSK 6, aber wurscht. Liebe Unternehmer, anpassen oder pleite gehen, liebes Las Vegas, gut daß du dich nicht im Grab umdrehen kannst. Es hat so einen Hauch von… Falschheit. Man könnt´s auch mit der ein oder anderen Umwälzung im Musikbiz vergleichen: Erst eine Band durch ihre eigenwillige Art und Inividualität groß werden lassen, warten bis die Fans sich festgebissen haben und die Band dann stutzen – damit man kommerziell eine noch breitere Masse erreicht.

Aber was soll´s andererseits: Als Kiddi kann man noch gespannt drauf sein… auf den ersten Rausch, die erste Zigarette oder whatever. Und da sich in wohl zehn Jahren kaum einer mehr einen größeren Urlaubstrip leisten kann, können die Kinder von heute dann wenigstens morgen sagen: „Wie, einem Besuch in Vegas entgegenfiebern? So ein Schmarrn, Micky Mouse kenn ich schon.“

 

Bitterböse Ankündigung

Sodalla, also, da wir des Lesens mächtig sind und neugierig wie die Seuche, sei Euch, lieben Lesern, einmal kurz angekündigt, daß wir in Bälde mal was längeres zum Thema Weishäuptling, Illumination usw hier niederschreiben.

Weil da stimmt scho a bißl was fei überhaupt net. Nein, es geht nicht um eine neue Verschwörung die wir aus dem Hut gezaubert haben, sondern einfach mal eine nüchterne Betrachtung, was der Gutste wohl wirklich gewollt hat. Falls interessiert: Dranbleiben – don´t call us we call you

Zeittafel zu „Skull& Bones“ und Co

Zeitleiste:

1918: Prescott Bush, George jun´s Großvater entwendet Geronimo’s Totenschädel Während der Initiationszeremonien spielt ein menschlicher Totenkopf (die Bruderschaft ist offiziell im Besitz des Schädels des Apachenhäuptlings Geronimo, der bei den Aufnahmeriten eine wichtige Rolle spielt) aus dessen Grab in Fort Still.

1942: Drei Firmen, mit denen Prescott Bush in Verbindung gebracht wird, werden gepfändet, weil sie mit dem Feind (Nazi-Deutschland) Handel getrieben haben.

1953: George Bush und die Liedke-Brüder gründen Zapata Petroleum. Zapatas Tochtergesellschaft ist bekannt für ihre enge Beziehung zum CIA.

1960: angeblich verbringt George Bush einen Teil dieses Jahres und 1961 damit, eine Invasion auf Kuba vorzubereiten. Er soll mit Felix Rodriguez (Iran-Contra-Affäre) zusammengearbeitet haben.

1963: John F. Kennedy wird ermordet. „The Nation“ bringt 1988 eine Story, in welcher ein Memo von J. Edgar Hoover zitiert wird. Demnach wurde ein „Mr. George Bush of the CIA“ bezüglich der Kennedy-Ermordung befragt.

1968: George W. Bush wird Mitglied von „Skull & Bones“.

1973: Laut Watergate-Akten befürchten Nixon und sein Stabsleiter Haldeman, die Nachforschungen bezüglich des Watergate-Skandals könnten den „Bay Of Pigs“-Code aufdecken. („Bay Of Pigs“ war der von Nixon verwendete Codename für die Kennedy-Ermordung.)

1975: George W. Bush beendet seine Ausbildung auf der Harvard Business School.

1976: George Bush wird CIA-Chef. Bush behauptet, dies sei das erste Mal, dass er für den CIA tätig wäre. Was ziemlich unwahrscheinlich erscheint angesichts der Tatsache, dass der CIA normalerweise seine Männer vor einer definitiven Anstellung testet.

1981: George Bush wird Vizepräsident, Schauspieler Ronald Reagan Präsident

1989: George Bush wird Präsident der Vereinigten Staaten

1992: Bush: „Ich werde tun was getan werden muss, damit ich wiedergewählt werde.“

1994: George W. Bush (Junior) wird Gouverneur von Texas.

2000: George W. Bush kandidiert für das höchste Amt des Staates. Nach einem fünf wöchigen „Hin und Her“ um nicht berücksichtigte Wählerstimmen, vermutlichen Wahlbetrug etc. gibt Al Gore den Kampf auf. Dubya Bush wird neuer Präsident der Vereinigten Staaten.

Links
http://www.freedomdomain.com

Ausführliches Interview mit Antony Sutton über Skull & Bones.

http://www.parascope.com

Skull & Bones – jede Menge Hintergrundinfo zum Orden!

www.steamshovelpress.com/skulls.html

All Conspiracy – No Theorie. Gerade deswegen eine nette Seite.

http://washingtonpost.com/wp-dyn/articles/

Die Washington Post berichtete bereits Online über die Mitgliedschaft von Bush im Skull & Bones-Orden.

http://www.dagobertsrevenge.com

Jede Menge Verschwörungstheorien inklusive Skull & Bones. Mit viel Aufwand und Liebe produziert…

www.cuttingedge.org/ce1011.html

„Satanic Activities of Secret Societies“: ob es sich hier um eine christliche Seite handelt?

http://www.jeremiahproject.com/

Das Jeremiah-Projekt nimmt sich der Bush-„Skull & Bones“-Connection an. Auch einen Blick wert…

 

 

Skull & Bones – Studentenverbindungen mal anders Oder: Wie weit hergeholt sind die Verschwörungstheorien?

adam_weishauptDiesen Artikel kann man aus politischer Sicht nehmen, als Science-Fiction, Fantasy und Unterhaltung oder mich, bevor man diese Zeilen zu Ende gelesen hat, für verrückt erklären. Sei jedem selbst überlassen, vorschnelle Urteile sind nur vielleicht nicht des Pferdes letzter Tritt.

Vor einiger Zeit brachte Pro 7 den Film *The Skulls* – an sich nichts besonderes, hätten meine Spatzenglubscher da nicht was im Kommentar zu diesem Film erspechtelt: Diese Studentenverbindung – um die sich der Film dreht – gäbe es in Yale wirklich, sie nenne sich Skull & Bones und Leutchen wie George W. Bush sen. und jun. seien Mitglieder. Wobei ich mich bei Zweiterem frage, ob in Amerika jeder auf ´ne Uni kommt. Nachdem der Film Verschwörungstheorie-technisch ebenso ans Eingemachte ging, Fragen wie auch der Film *23* (übrigens nach wahren Begebenheiten) aufwarf und vor allem darauf hinauswollte, wie gesteuert Politik und die Menschen allgemein von der Wirtschaft bzw. einer kleinen Elite sind, hab ich mich mal ein wenig ans Recherchieren gemacht. War interessant, kann ich Euch sagen. So hatte sogar schon die Washington Post einen Artikel über jene „Studentenverbindung“ und Bush junior´s Mitgliedschaft veröffentlicht. Gut, so ganz paranoid kann dieses Thema also nicht sein.

Viele von Euch haben sicher schon mal was vom Templer-Orden, den Illuminaten, der Freimaurerloge etc. gehört. Geheimorden, von denen man zwar glaubt, sicher zu sein, es gäbe sie, doch gibt´s wirkliche Beweise???… Einige von ihnen sind wirklich geheim, andere existieren wieder richtig offiziell. Doch wird es oftmals wieder als eine einem Verfolgungswahn entsprungene Theorie abgetan. Kommen wir mal zu den Dingen, die über Skull & Bones rauszukriegen waren. Erstmal zur Geschichte des Ordens. 1718 wurde die Collegiate School in Connecticut von einem Typen namens Elihu Yale in Yale College umbenannt. Ein enger Kontakt zwischen der CIA und Yale besteht seit Nathan Hale: Er war Absolvent der Uni und Mitglied des Vorläufers der CIA, dem von George Washington gegründeten Culper Rings. Solche Kontakte sind natürlich auch heutzutage nicht zu verachten. 1833 wird Skull & Bones von Alphonso Taft (amer. Kriegsminister, österr. Botschafter), William Russel und dreizehn weiteren Nasen gegründet. Skull & Bones ist dabei die einzige Studentenverbindung – oder wie manche es bezeichnen: Bruderschaft – die nur in Yale vertreten ist. Alle anderen, griechisch entlehnten Verbindungen findet man in den Staaten wie Sand am Meer. Die Philosophie des Ordens ist stark an Hegels (über den übrigens auch in „Weltmacht USA – Ein Nachruf“ von Emmanuel Todd geschrieben wird) Lehre der historischen Dialektik gelehnt.

Hegel´s Dialektik

These – Antithese – Synthese. Das sind die Schlagwörter in seiner Lehre. Auf den Punkt gebracht, bedeutet es, daß erst These und Antithese, als die Gegensätzlichkeiten, einen Fortschritt, eine Weiterbewegung ermöglichen können. An sich ja nichts Verkehrtes – und eigentlich liegt es ja schon in der These selbst begründet, sie ins Gegenteil zu verkehren. Im Fall der Skull & Bones bedeutet das: Wo keine Gegensätze da sind, die eine Weiterentwicklung fördern, werden entsprechende Konflikte geschaffen. Wie war das noch mal mit den Massenvernichtungswaffen, die nun keine Sau findet? Und wer hat den vollen Nutzen aus dem Irak-Krieg? Wer hat seine „Vormachtstellung“ durch das Arbeiten gegen den UN-Rat untermauert? Lassen wir das.

Von einigen Historikern wird übrigens angenommen, daß Skull & Bones ein Ableger eines deutschen Ordens ist. Jedes Jahr schnappen sich S & B 15 neue Studenten, um – sagen wir mal – die Tradition fortzuführen. Seine Mitgliedschaft darf man nicht bekannt machen und laut Gerüchten ist ein Mitglied dazu verpflichtet, den Raum zu verlassen, wenn er auf Skull & Bones angesprochen wird. Mit den Aufnahmeriten will ich mich nicht lang aufhalten, hier findet Ihr eine Menge im Netz – einfach über ´ne Suchmaschine Skull & Bones eingeben. Nur soviel: Die Aufnahme wird als Art „Wiedergeburt“ gesehen (Entlehnungen aus Religion sind natürlich rein zufällig – könnte ein wenig an das Christentum erinnern. Wobei hier auch der Größenwahn dieses Ordens gut zur Einbildung, man sei als was „Höheres“ wiedergeboren, wie es im Christentum Jesus durch die Taufe wiederfuhr, paßt). Ab diesem Zeitpunkt ist das neue Mitglied niemandem mehr in der „Welt da draußen“ gegenüber verantwortlich, der Orden gilt ab sofort als einzige und höchste Instanz. Auch höher als Glaube und Gesetz. Das Esquire-Magazine brachte hierzu 1977ebenfalls einen Artikel. Die Washington Post kontaktete einige namhafte Mitglieder nach Erscheinen des Artikels über George W. Bush (weiter oben in diesem Bericht) und erhielt Aussagen, die von „wenn Ihr mich dazu fragt, werfe ich das Telefon durch die Bude“ über Drohungen recht viel beinhalteten.

Hier einige Mitglieder des munteren Haufens: Harriman, Prescott Bush, George W. Bush sen., Kellogg, Rockefeller, Goodyear, Vanderbilt, Bundy, Phelps, George W. Bush jun. aber auch: Senator David Boren, Senator John Kerry, George Herbert, Walker Bush… Recht viel Regierung und CIA. In dem Buch „Defrauding America“ ist die Rede von einem Deep Cover CIA-Office, dem eine Einheit namens Pegasus angehörte. Jene Einheit sei angeblich in Besitz eines Tonbandes, auf dem es um die Ermordung Kennedy´s geht. Die Aufnahmen stammen laut Infos von J. Edgar Hoover´s angezapftem Telefon. Der übrigens damals Chef der CIA war. Glaubt man den Quellen, sind auf diesem Band die Stimmen von Hoover, Rockefeller, Bush sen, Nelson Dulles und Lyndon Johnson (nach Kennedy´s Ermordung dessen Nachfolger als Präsi) zu hören. Da fällt mir doch glatt Kevin Costner´s „JFK“ ein, in dem man Johnson den Satz „macht mich zum Präsidenten und ihr bekommt Euren Krieg“ in den Mund legt. Oder auch nicht gelegt hat. Die Überlegungen sind nur interessant. Angeblich handelt es sich bei dem entsprechenden George W. Bush natürlich nicht um den späteren Präsidenten – ein gleichnamiger Kerl sei nur für niedere Jobs bei der CIA und DER Bush sei erst viel später als Chef des CIA gleich direkt eingestiegen. Klar, man stellt ja auch jemanden als Boß des Haufens ein, der vorher mit dem CIA noch nie etwas zu tun hatte. Auch für Nicht-Paranoide sehr unlogisch. In einem weiteren Buch, „Sorcery, Sex, Assassination And The Science Of Symbolism“ von James S. Downard, ist die Rede von einem Ritual namens The Killing Of The King (Das Töten des Königs). Er bezeichnete die Ermordung Kennedy´s ganz öffentlich als jenes okkulte Ritual. Demnach sei Kennedy´s Ermordung ein gezieltes und gewolltes Massentrauma – ein Trauma für die eigene Bevölkerung (eventuelle Gedanken Richtung Traumata aus neuerer Zeit sind immer nur rein zufällig…). Er war der Meinung, die Seele Amerikas solle verletzt, das Volk verunsichert werden – angesichts seiner eigenen Nichtigkeit. Doch stieg mit Kennedy´s Tod auch das Mißtrauen gegenüber der Regierung. Andererseits sicher aber auch das Gefühl, selbst nichts machen zu können und ausgeliefert zu sein.

Als Ziele des Ordens werden einige interessante Aspekte genannt. So dreht sich alles um ein Machtnetz in so ziemlich jeder Hinsicht. Die drei S & B-Members Gilman, White und Daniel waren z.B. verantwortlich für die Gründung der American Economic Association, der American Chemical Society und der American Psychological Association – allesamt Bereiche, in denen man zum einen viel Mist bauen, den Leuten auf den Wecker fallen, das Weltgeschehen und Menschen beeinflussen kann. Hier kommen wir wieder zu Hegel und den bereits angesprochenen Konflikten. So kommt von Hegel der Begriff des kontrollierten Konflikts, um durch These und Antithese ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Die Skull & Bones-Riege scheint viel vom „kontrollierten Chaos“ zu halten, sprich: Verwirrung bei Freund und Feind stiften, alles auf den Kopf zu stellen und dann durch die, die ganze Situation kontrollierende und erst hervorrufende Macht vermeintliche Probleme zu lösen, um sich andere durch diese Darstellung der Übermächtigkeit noch mehr zu unterwerfen und zu manipulieren. Menschen außerhalb des Ordens wird eh kein Wert zugestanden, sie zu belügen, zu betrügen und sonstwas, ist also aus Sicht des Ordens völlig legitim. Und ein anderes Gesetz existiert für die Mitglieder nicht. Durch die Verwendung linker und rechter Werte, der Kombination und dem Einfluß in Wirtschaft, Politik und Religion wird die Idee des Ordens einer „Neuen globalen Weltordnung“ unterstrichen. Diese soll natürlich die Elite, also die S & B, unterstützen. Und nun liebe Leute: Es war gerade George W. Bush, der elf Jahre – auf den Tag genau – vor dem 11.9.2001 öffentlich von einer neuen Weltordnung sprach.

In manchen neueren Büchern, wie eben „Weltmacht USA -in Nachruf“ ist davon die Rede, die USA befänden sich auf einem Kreuzzug, um Demokratie etc. zu verbreiten – offiziell. Inoffiziell schwebe die Panik über der Elite des Landes, weil Amerika in fast jeder Hinsicht vom Rest der Welt abgegrenzt ist, mehr importiert als exportiert und sich so seiner Abhängigkeit von anderen Ländern immer bewußter wird. Klingt logisch, nachvollziehbar – doch wie manchmal versucht wird, diesem Dilemma entgegenzuwirken, läßt doch einige Parallelen zu S &B erkennen. Macht Euch Eure eigenen Gedanken. So einfach, wie es in manchen „braven“ Büchern steht, ist es vielleicht nicht immer. Und selbst wenn: Wer hat denn die richtige Weltordnung erfunden? Und Manipulation kann nie was taugen. Der Zweck heiligt eben doch nicht alle Mittel.

Doch: Vergleiche das eigentliche Ziel der Illuminaten (man sollte sich mal schlau machen): Warum müssen also immer die herhalten??

Lasset den Blödsinn die Welt regieren

Jim-Moriarty-jim-moriarty-35625501-413-500In diesem Sinne werden all diese Kategorien, die Euch nun angezeigt werden, nach und nach gefüllt werden und wir wenden unseren ausgewählten Themen sehr viel Bedacht und Muse zu. Versprochen. Stay curious – es geht lo-hos

 

P.S. Dieser Beitrag steht als erster in jeder Kategorie, weil… na, damit Ihr gleich seht, was auf Euch zukommt und nicht erst, wenn es zu spät ist – und damit wir auch mal durchblicken 😉